Ein Besuch bei Rubens in Siegen

Das Siegerlandmuseum lädt Ausflügler zu einer Reise in die Vergangenheit ein und ist dennoch stark in der Gegenwart verwurzelt. Es lockt mit regionaler Historie und aktuellen Kunstausstellungen.

Siegerlandmuseum ©
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Die mittelalterliche Burganlage auf dem Siegberg trägt eine wechselvolle Geschichte: 1259 erstmals urkundlich erwähnt teilten sich zu Beginn die Erzbischöfe von Köln und die Grafen von Nassau den Besitz. Und damit die Regierung über die Stadt Siegen. Zu Beginn der Neuzeit wurde die Burg zu einer Festung umgebaut und Wirtschaftsgebäude, wie eine Brauerei, eine Kellnerei und ein Marstall entstanden. 1888 erwarb die Stadt Siegen das Obere Schloss von den Preußen, 1905 öffnete das Museum seine Türen. Heute präsentiert es die Geschichte der Stadt und der Region.

Siegerlandmuseum ©
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Zudem widmet sich das Siegerlandmuseum intensiv dem weltbekannten Barockmaler Peter Paul Rubens, der 1577 in Siegen geboren wurde. Seine Person ist immer wieder Gegenstand aktueller Themenausstellungen. Im kommenden Jahr soll es beispielsweise die Sonderschau „Rubens trifft Rembrandt“ geben, in der die zwei Kunstgiganten des 17. Jahrhundert aufeinandertreffen.

Wer nach dem Museumsbesuch noch ein wenig auf der Burg verweilen möchte, kann in der hauseigenen "Kaffeestube" gemütlich etwas trinken oder den beliebten Siegerländer Reibekuchen probieren. Auch ein Spaziergang durch den Schlossgarten lohnt sich. Hier können zahlreiche zeitgenössische Skulpturen und der "Rubensbrunnen" bestaunt werden.

Hier finden Sie weitere Informationen:

Anreise

Mit dem RSX bis Siegen Hbf, dann etwa 15 Gehminuten durch die Innenstadt hinauf bis zur Nikolaikirche. Von hier aus führt die Burgstraße direkt zum Oberen Schloss, in dem sich das Siegerlandmuseum befindet.

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